
Erfahrungen aus Shanghai — neue Perspektiven in der Behandlung des Speiseröhrenkrebses
Meine Zeit in Shanghai war eine ausserordentlich wertvolle und lehrreiche Erfahrung. Besonders bedeutsam machte sie die Verbindung von strategischer Weitsicht in der Behandlung des Speiseröhrenkrebses mit praktischen technischen Einsichten, die zwischen Asien, Europa und den Vereinigten Staaten ausgetauscht wurden.
Jede Region bringt eigene Perspektiven und Stärken in die Behandlung des Speiseröhrenkrebses ein — gerade dieser internationale Austausch macht ihn besonders bereichernd.
Am meisten beeindruckt hat mich in Shanghai das aussergewöhnliche operative Volumen: bis zu sieben Ösophagus-Eingriffe pro Tag, davon teilweise drei Fälle hintereinander an einem einzigen Operationstag. Trotz dieser hohen Effizienz blieben die Qualität der Versorgung und die operative Umsetzung auf höchstem Niveau.

Besonders überzeugt haben mich die Anastomosen-Techniken sowohl bei der Ivor-Lewis- als auch bei der McKeown-Ösophagektomie. Ich kehre mit vielen praktischen technischen Einsichten, Tipps und Ideen nach Hause zurück, die meine tägliche Arbeit prägen werden.
Mein herzlicher Dank gilt den Organisatorinnen, Organisatoren und Lehrenden in Shanghai für ihre Offenheit, Expertise und den inspirierenden Austausch.
Auf ein baldiges Wiedersehen.
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